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SUPSTATION

Wing SUP surfing

Der neuste Trend - Windsurfen 2.0

 

 

Wing - das ist eine Mischung aus Windsurfsegel und Kite welches in der Hand gehalten wird und keine feste Verbindung zum Board hat. In der Regel sind die Wings ca. 3 bis 7 qm groß und kosten je nach Größe und Hersteller zwischen EUR 400 und 800. Für den Allroundeinsatz empfiehlt sich ein Wing mit ca. 5 qm.

 

Im Vergleich zu einem klassischen Windsurfsegel hat das Wing den Vorteil daß es sehr leicht ist, ein kleines Pachmaß hat, sich einfach und schnell aufbauen lässt und deutlich günstiger ist. Das Wing benötigt keinen sperrrigen Mast und auch der Gabelbaum entfällt. Aufgrund der Luftkammer lässt sich das Wing im Vergleich zum Surfsegel zudem sehr einfach starten wenn es ins Wasser gefallen ist. Es ist zudem extrem universell. Es kann mit fast jeder Art von Board verwendet werden kann. Mit einem Skateboard auf Asphalt, mit Ski- oder Snowboard im Winter auf dem Schnee und sogar mit Schlittschuhen auf Eis. Einfach alles das auf Wasser, Schnee, Eis oder sonstigem Untergrund rollt oder rutscht :-) Es hat jedoch nicht die Steifigkeit und Performance im Hochleistungsbereich wie ein modernes Windsurfrigg.

 

Genug der Theorie, wie fühlt sich das Ding an und funktioniert es in der Praxis. Wir haben den Selbstversuch gemacht ...

 

 

Transport

Klein & Leicht - Der Packsack hat die größe eines Daypack Rucksack und das Wing, gefertigt aus leichtem Kite-Segeltuch, wiegt so gut wie nichts, inklusive Transporttasche gerade mal 3.4 Kg. Das Packmaß der Tasche ist äußerst kompakt: 56 x 40 x 22 cm. Somit lässt sich das Wing problemlos überall hin mit nehmen und z.B. während der SUP Tour bei Flaute vorne auf dem Gepäcknetz befestigen. 

 

 

 

Aufbau 

Fast so schnell wie der Reifenwechsel in der Formel 1: Tasche auf, Wing ausrollen, die 2 Segellatten hineinstecken, Pumpe anschließen, in unter 1 Minute auf 8-10 psi aufpumpen und schon ist das Wing startklar. Hinweis: Die Pumpe und der Adapter für´s Wing Ventil sind bei Gong nicht im Lieferumfang enthalten und muss seperat dazu bestellt werden. Bei Red Paddle Titan Pumpen ist übrigens der passende Adapter für´s Wing Ventil mit dabei, denn der Standard SUP Ventilanschluß passt nicht !!

 

Starten

Kinderleicht - zum Start an der vorderen Griffschlaufe anheben. Das Wing schwebt jetzt in neutraler Stellung ohne Druck. So lässt es sich spielerisch leicht bewegen. Wenn man jetzt mit der zweiten Hand an die Griffschlaufen des Querholm greift und dicht holt geht es vorwärts. Wenn das Wing ins Wasser fällt treibt es dank der großen Luftkammer vollständig an der Wasseroberfläche und lässt sich wieder mühelos anheben. Hinweis: Das Wing sollte man an Land immer verkehrt herum hinlegen, damit es nicht von alleine weg fliegt.

 

Steuern, Manöver und Halsen

Das Wing lässt sich spielend leicht manovrieren. Jedoch deutlich anders als ein Windsurfrigg. Im Vergleich zu einem Windsrufrigg erzeugt es nicht nur Vortrieb, sondern auch Auftrieb. Dies kann man durch Veränderung des Anstellwinkel des Wing variieren. Dadurch lässt sich das Board beim Halsen (Wendemanöver mit dem Wind) auch wenn man ganz hinten auf dem Heck des Boards steht einfach kontrollieren. Mit Fußsteuerung leitet man das Manöver ein, das Wing wird Überkopf auf die neue Seite geführt, die Hände greifen um, jetzt wechselt man die Standpostition und die Fahrt in die entgegengestzte Richtung geht weiter. Enge radikale Halsen sind somit auch bei wenig Wind möglich. Wenden (Wendemanöver gegen den Wind) sind mit iSUPs etwas schwieriger, da die iSUPs aufgrund der runden Kanten nicht gut höhe laufen. Klassiche old school Windsurfing Riggsteuerung durch neigen nach vorne und hinten funktioniert mit dem Wing auch nur bedingt. Steuermanöver müssen mit Fußsteuerung (Aufkanten des Boards) durchgeführt werden.

 

Safety

Nur mit Leash. Damit das Wing wenn man es los lässt nicht davon fliegt wird es mit einer Leash, die am Handgelenk befestigt wird, gesichert. Es empfiehlt sich eine relative kurze Leash mit 6" länge zu verwenden. Das Board sollte man auf jedne Fall ebenfalls mit einer Leash sichern. Denn mit dem Wing in der Hand kann man seinem Board nicht hinterher schwimmen.

 

Mein persönliches Resümee

Das Fahrgefühl des Wing ist toll. Federleicht, frei in der Bewegung macht das Wing verdammt viel Spaß. Das Wing hat zwar nicht die Steifigkeit und performance eines Hochleistungs Windsurfrigg, dafür ist es einfach aufgebaut und kann universell eingesetz werden. Daher ganz klar: Daumen hoch.

 

SUP Boards fürs Wing sufen
iSUPs sind nur bedingt fürs Wing SUP surfing geeignet. Aufgrund den runden Kanten lassen sich die aufblasbaren Boards nicht so gut hart am Wind halten und sind nur auf Halbwindkurs angenehm zu surfen. Man muss auf jeden Fall großflächige und steife Finnen verwenden. Von Wingrider gibt es ein spezielles iSUP das dank Mitelfinne, harter Kante am Heck und Fußschlaufen sich sowohl zum SUPen, Wingsurfen und Foilen eignet:

 

 

Wingrider

Auf der Boot Messe in Düsseldorf wurde im Januar 2020 das Sortiment des neuen Herstellers vorgestellt. Das Unternehmen aus Oldeburg bietet im Direktvertrieb aufblasbare Boards fürs Wing und Foil surfen sowie Wings und Foils an -> www.wingrider.eu

 

Wingrider 83FS

 

Einsatzgebiet: SUP Funboard / Wingsurfen / Foil

Austattung: Doppelfinnenkasten als Foilaufnahme, Mitelfinne als US Splitbox

 

Länge: 8.3 (253 cm)

Breite: 29.5 (75 cm)

Dicke: 4.75 (12 cm)

Volumen: 241 L

 

Listenpreis: € 789,- zzgl. Versand

 

 

 

 

 

History of Wing surfing
Wer hat´s erfunden? - brandneu ist das Thema "Wing" nicht. Jedoch hatte das in den 80er entwickelte und patentierte System von Jim Drake nicht die Vorteile der aktuellen Wings. Es war mehr oder weniger nur ein umgebautes Windsurfsegel.

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